Fitness für Hobby- und Profisportler –
Navigation auf dem Fahrrad und der Enduro…
Der Grund, warum wir Fitnessuhren und Outdoor- Navis testen ist ganz einfach.
Schon häufiger haben wir bei Trainings und auf Rennen Fahrer beobachtet,
wie sie, obwohl körperlich nicht fit,
an ihre Grenzen gingen und sich und andere in Gefahr brachten.
Ich selber habe letztes Jahr ein Rennwochenende nach dem Training beendet,
da ich mich auch nicht fit fühlte.
Um richtig zu trainieren, ist es erstens gut zu wissen, was der eigene Puls während des
Trainings so treibt und ob man im richtigen Pulsbereich trainiert.
Um noch mehr Auskünfte zu bekommen, z.B. über seine Fortschritte, gibt es Fitnessuhren
und Fahrradcomputer mit Memoryfunktionen, programmierbaren Trainings,
bis hin zu GPS unterstützte Trainingscomputern, die das ganze Training mit allen Daten
aufzeichnen, die man dann im Google Earth nachvollziehen kann.
Um dem Motorsportler z.B. das Training mit dem MTB im Wald noch weiter zu erleichtern
und auf das Wesentliche, den Spaß zu begrenzen, wird heute nicht mehr mit der
Kompasskarte navigiert, sonder mit einem Outdoornavi mit topographischen Karten.
Zudem zeigen diese Geräte teilweise auch die Herzfrequenz, Trittfrequenz usw. an.
Zudem könnte man diese Geräte ja auch zur Navigation
mit der Enduro abseits asphaltierter Straßen nutzen…
haben wir uns gedacht…
und aus den Gründen überlegt euch mal wieder einen Test
am Rande des Themas Motorrad zu bieten.
Polar
Das 1976 gegründete finnische Unternehmen brachte 1982 das erste patentierte,
tragbare Herzfrequenzmessgerät auf den Markt und zählt seitdem zu den führenden
Herstellern von elektronischen Trainingsgeräten zur Überwachung der Herzfrequenz
und zur passiven bis aktiven Begleitung des eigenen Trainings.
Polar FT 80 mit G1 GPS
Preis: 299,95 Euro

Polar
Polar RS 800 CX Multi mit G3 GPS
Preis: 499,95 Euro

Polar
Polar FT 7
Preis: 99,95 Euro

FT 7
Die Trainingsuhr für den anspruchsvollen Freizeitsportler.
Aus acht Sprachen seine
individuelle Bediensprache einstellen und lostrainieren.
Die Bedienung ist intuitiv.
Um die Zielzonen von der FT7 automatisch errechnen zu lassen,
gibt man Gewicht, Größe, Geschlecht, Geburtsdatum und eigene Herzhöchstfrequenz ein
und den Rest macht der Trainingscomputer selber.
Damit ist dem Nutzer jederzeit ein effektives Training möglich.
Über den so genannten EnergyPointer ermittelt der FT7 zu Beginn eines jeden Trainings
anhand der Herzfrequenz und Herzfrequenz- Variabilität die derzeitig individuellen
physischen Werte und bestimmt daraus die Zielzonen (Fitness und Fettverbrennung) in
denen der Sportler trainiert. Der Übergang zwischen Fatburning- und Fitnesszone wird
optisch und auch akustisch angezeigt. Die Trainingswerte werden in bis zu 50
Trainingsdateien abgespeichert und sind untergliedert in Gesamttrainingsdauer,
Kalorienverbrauch, Höchstherzfrequenz, Durchschnittsherzfrequenz
und die Zeit, die jeweils in der Fettverbrennungs- und Fitness- Zone trainiert wurde.
Während des Trainings können Werte wie Dauer, Uhrzeit, bisher verbrauchte Kalorien,
momentane Herzfrequenz und die Intensitätszonen dargestellt werden.
Codierte Übertragung der Herzfrequenzwerte vom komfortablen WearLink Sender zur Uhr
ermöglicht das Training ohne Störungen durch andere Sender.
Mit dem Nachtmodus lässt es sich auch bei schlechten Lichtverhältnissen trainieren, was
zusammen mit der HeartTouch- Bedienung (Armbandempfänger in die Nähe des Brustgurtes
bringen) eine weitere Vereinfachung darstellt.
Wer seine Trainingsdaten professionell verwalten möchte, dem bietet POLAR mit dem
Online- Service www.polarpersonaltrainer.com eine umfangreiche Dokumentation der
eigenen Daten, dem Datenaustausch mit anderen Mitgliedern, eine umfangreiche Datenbank
an Trainingsprogrammen, Herausforderungen anderer, angemeldeter Benutzer usw.
Die Daten können manuell oder mit Hilfe des optional erwerbbaren Zusatztools “FlowLink“
übertragen werden.
Eine ausführliche Bedienanleitung und ein
Video- Lernprogramm findet man auf der Webside von POLAR.
Im Lieferumfang enthalten sind der Trainingscomputer, ein Textilgurt mit abnehmbarem
Sender und einer Kurzanleitung, die man allerdings fast nicht benötigt.
Der Sender aktiviert sich, sobald er über die zwei Druckknöpfe am Gurt befestigt ist.
Nach jedem Training sollte daher der Sender entfernt werden, um die Batterie zu schonen.
Batteriewechsel ist vom Nutzer selber durchführbar.
Polar
Polar FS 3C
Preis: 59,95 Euro

FS 3C
Zu den schlichteren Modellen aus dem Hause Polar gehört die FS3c.
Diese einfache, über eine Taste bedienbare Trainingsuhr
verfügt über alle wesentlichen Anzeigen.
Nachdem das eigene Alter, sowie höchster und niedrigster Herzfrequenzgrenzwert
eingegeben sind, lässt sich ein Training starten, das bei einer Dauer von mindestens einer
Minute die vorherigen Trainingsdaten löscht, aber gleichzeitig selber gespeichert wird.
Während des aktivierten Trainingsmodus lassen sich drei Werte wechselweise auf dem
Display anzeigen. Zwischen Herzfrequenz, Trainingsdauer und aktueller Uhrzeit
schaltet man freihändig um, indem man den Armbandempfänger einfach in die Nähe des
Brustgurtsenders bringt. Angezeigt werden vom Empfänger die Zeit, das Datum, die aktuelle
Herzfrequenz und die Trainingsdauer. Gespeichert wird immer das letzte Training.
Das Armband verschließt sehr sicher und die Hintergrundbeleuchtung im Nachtmodus lässt
auch Trainings bei schlechteren Lichtverhältnissen zu.
Diese einfache Trainingsuhr aus Finnland ermöglicht die Überwachung der
Trainingsherzfrequenz und eignet sich daher eher für die Kontrolle bei gelegentlichen
Trainings für den Freizeitsportler. Im Lieferumfang enthalten sind die Uhr, der
Herzfrequenzgurt und die Bedienanleitung in unterschiedlichen Sprachen.
Polar
Sigma
Im Bereich Fahrradtachometer/-computer und Sportuhren
kommt man an dem Namen SIGMA nicht vorbei.
Die Geräte des erfahrenen Herstellers sind äußerst einfach zu bedienen,
sogar bei aufwendigeren Systemen. Egal ob bei einer Uhr oder einem Bikecomputer,
die Bedienung fällt einem nach kurzem Studieren
der äußerst einfach strukturierten Anleitung sehr leicht.
Anleitung, wie auch die Menüführung sind in einem Baummuster aufgebaut.
Sigma PC 15
Preis: 49,95 Euro

Sigma
PC 9 und 15
Diese zwei Uhren sind echte Trainingscomputer mit analoger Datenübertragung
von Herzfrequenzgurt zum Empfänger.
Über die Eingabe der persönlichen Trainingsdaten wie Geschlecht, Gewicht, Alter
und der Trainingszonen wird das Training dokumentiert.
Die Zonen werden zwar automatisch errechnet, doch deren Herzfrequenzwerte können
manuell verändert werden. Drei Trainingszonen erleichtern die Kontrolle des eigenen
Trainings. Helth-, Fitness- und Powerzone.
Bei der PC9 lassen sich im Pulsmenü fünf unterschiedliche Trainingsdaten abrufen.
Der PC15 informiert neben dem Zone Indicator (zeigt die momentane Trainingszone an)
über die Trainingszeit, den aktuellen Durchschnittspuls,
die in der aktuellen Trainingseinheit verbrannten Kalorien und die über einen längeren
Zeitraum verbrauchten Kalorien auch noch über die maximal erreichte Herzfrequenz.
Beide Uhren besitzen die Menüs Trainingsmanager, Eingabe-, Zeit- und Pulsmenü.
Die PC15 bietet zudem die Möglichkeit im Lap Counter Menü Rundenzeiten zu nehmen und
zu speichern und verfügt zusätzlich über eine Stoppuhr.
Bei beiden Uhren hat man die Möglichkeit die Bediensprache aus fünf Sprachen zu wählen.
Mit der “My Name- Funktion“ können die Uhren mit einem Namen personalisiert werden.
Beide sind optisch ansprechende Sportuhren mit einfacher Bedienung und
ausreichend sicher verschließenden Armbändern. Die Bedientasten der PC9 in der
Damenversion wirkten etwas schwergängig und der Betteriewechsel sollte von einem
Fachmann vorgenommen werden, was bei der PC15 aufgrund des SIGMA- typischen
Batteriefaches vom Besitzer selbst vorgenommen werden kann.
Die Bedienanleitungen beider Uhren sind SIGMA- typisch einfach und sehr gut strukturiert
aufgebaut. Weiterer Lieferumfang neben Uhr und Bedienanleitung sind der Brustgurt
und eine Fahrradlenkerhalterung.
Sigma PC 9 Woman
Preis: 39,95 Euro

Sigma
Sigma Onyx Pro
Preis: 99,95 Euro

Sigma
Sigma Onyx Balance / Classic
Preis: 49,95 Euro

Zwei der einfachsten Uhren von Sigma mit digitaler Datenübertragung
vom Herzfrequenzgurt zum Empfänger sind die Modelle Onyx Classic und Balance,
wobei wir die Damenuhr Balance im Test hatten.
Bedient wird über den Zierring rund ums Display.
Trainingsdaten, die angezeigt werden sind Herzfrequenz,
genau genommen 3 Zonen inklusive einer eigens programmierbaren Herzfrequenzzone,
Kalorienverbrauch und Uhrzeit, Datum und natürlich einer Stoppuhrfunktion.
Die Messungen erfolgen sehr genau aufgrund vorher eingestellter persönlicher Daten.
Diese schlichte Uhr spricht Hobbysportler an, die bewusst und gesund trainieren wollen
und ihre Trainingsergebnisse selber dokumentieren oder nur während des Trainings
und direkt im Anschluss ihre Trainingswerte überprüfen wollen.
Sigma gab der Balance einen modischen Touch durch die Farbgebung in hellblau
und einem Trible auf dem Armband.
Zum einfachen Batteriewechsel liegt ein extra Schlüssel für das Batteriefach bei.
Der Herzfrequenzsender ist vom Brustgurt trennbar,
um die Batterie bei Nichtgebrauch zu schonen.
Die Menüführung erfolgt in Englisch, das Display ist gut lesbar.
Die Anleitung wurde in Deutsch und Englisch verfasst, das Armband verschließt sicher.
Im Lieferumfang sind neben der Uhr, der Herzfrequenzgurt, eine Fahrrad- Lenkerhalterung
und die sehr gut strukturierte Bedienanleitung.
Sigma
Garmin Forerunner 405
Preis: 299,- Euro

Garmin
Timex
Der Hersteller mit dem ältesten Stammbaum im Test liefert schon seit vielen Jahren
Herzfrequenz fähige Sportuhren, vorwiegend unter dem Namen Ironman. Im Stammwerk
Middlebury im US-Staat Connecticut und verteilt in der ganzen Welt (unter Anderem in
Deutschland) beschäftigt das Unternehmen mittlerweile ca. 5500 Angestellte.
Timex Ironman Race Trainer Kit
Preis: 229,- Euro

Timex
Timex Ironman Target Trainer
Preis: 139,90

Timex
Timex Zone Trainer
Preis: 89,90 Euro

Timex
Zone- Trainer und Road- Trainer
Wir haben auch bei TIMEX wieder zwei Uhren im Test zusammengelegt, da sie sich nur bei
ein paar Kleinigkeiten voneinander unterscheiden, abgesehen vom dem unterschiedlichen
Design. Optisch entsprechen fast alle Herzfrequenzmonitore von TIMEX dem klassischen
Digitaluhrenstil, was unserer Meinung nach die Uhren zu unauffälligen Begleitern für jeden
Tag macht.
Bediensprache ist Englisch und die Bedienung eigentlich sehr einfach, wenn nicht die
Wortdarstellung auf der dafür genutzten Oberfläche etwas komisch wäre, aber daran
gewöhnt man sich. Man hat bei TIMEX die Oberfläche sehr kompakt gestaltet, wodurch die
Wörter teilweise in unterschiedlich großen Schriftgrößen dargestellt werden (z.B. MANUAL für
MANUAL). Insgesamt ist die Bedienung aber einfach und logisch aufgebaut.
Beide Uhren bieten eine Trainingsüberwachung in fünf Zielzonen festgelegt aufgrund der
aus den persönlichen Daten (Höchstherzfrequenz) berechneten Frequenzzonen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine persönliche HR-Zone festzulegen.
Ob man in der richtigen Zone trainiert, vermeldet bei Über- oder Unterschreiten der
akustische Zonenalarm, beim ZONE- Trainer zeigt das Display zusätzlich die momentane
Trainingszone an.
Timex Road Trainer
Preis: 99,90 Euro

Gespeichert werden im Trainingsüberblick die Durchschnitts-, Spitzen und
Mindestherzfrequenz, sowie die verbrauchten Kalorien. Zudem verfügt die ROAD- Trainer
über eine Funktion, die es ermöglicht, die Durchschnittsfrequenz pro Zeit und pro
Zwischenzeit anzuzeigen. Beide verfügen über einen Chronographen, der über 100 Stunden
99 Runden- oder Sektionszeiten aufzeichnet. Beim ZONE- Trainer werden die letzten 27
Zeiten und beim ROAD- Trainer die letzten 50 gespeichert.
Zum Ende des Trainings besteht die Möglichkeit über einen Erholungstimer
(1 oder 2Minuten) seine Fitnessfortschritte zu überwachen.
Die Übertragung der Herzfrequenzwerte erfolgt digital, wodurch Interferenzen von anderen
Herzmonitoren, elektronischen Geräten und Hochspannungsleitungen ausgeschlossen
werden können.
Beide Uhren verfügen zudem über einen Countdown- Timer, eine Alarm-/ Weckfunktion und
die INDIGLIO Ziffernblattbeleuchtung mit Nachtmodusfunktion, bei der durch Betätigen eines
beliebigen Bedienknopfes das Licht eingeschalten wird.
30 Meter Wasserdichtigkeit wird beim ZONE- Trainer im intakten Zustand versichert und
100 Meter beim ROAD- Trainer.
Im Lieferumfang befinden sich neben der Uhr, der angenehm zu tragende Brustgurt und
eine einfach strukturierte Bedienanleitung in sieben Sprachen, mit wenigen, aber passend
platzierten Bildern zur Erläuterung der Bedienung. Die Batterie des Herzfrequenzsensors
lässt sich vom Nutzer selber wechseln.
Preis: ca. 90 Euro ZONE- Trainer und 100 Euro ROAD- Trainer
Timex
Sigma Rox 9.0
Preis: 224,95

Sigma
Sigma BC 1009
Preis: 22,95

Sigma
Sigma BC 1909 HR STS
Preis: 99,95

Sigma
Sigma BC 2209 MHR STS
Preis: 124,95

Sigma
Garmin Edge 705
Preis: 429,00 Euro

Garmin
Garmin Oregon 450
Preis: 399,- Euro

Garmin
Noch sind wir fleissig am
testen und auswerten ....