KTM ist SUPERMOTO –

– Supermoto ist KTM !!!
Perfekter kann man die jeweiligen Sparten nicht bedienen.
Jede KTM-Modellreihe bekommt eine Bestimmung mit auf den Weg und diese erfüllt sie
vollkommener als jegliche Konkurrenz auf dem Markt.
KTM baut Spezialmotorräder, die immer eine große Portion an Allroundtalent besitzen.
So auch die neue
690 SMC und Duke3.
SMC bedeutet immer etwas ausgefallen sportliches,
in diesem Fall ist es ein Supermoto- Racebike
mit hundertprozentiger Straßenzulassung bei eingetragener, offener Leistung.
Dass es sich hier um ein Racebike handelt,
erkennt man unweigerlich an der kompromisslosen Sitzbank.


Der Rahmen
mit selbsttragendem Hecktankbehälter
ist von der Enduro übernommen.
Das Fahrwerk besitzt sogar mehr Federweg,
im Verhältnis zur Offroadversion,
um die Schräglagenfreiheit
mit den 17- Zöllern beizubehalten.
Die 62 quirligen Pferde bewegen das Ross so agil
wie zuvor nur illegal im Rahmen der StVZO betriebene Supermotos.
Die 65 Newtonmeter Drehmoment und die Leistung
verkraftet das WP- Suspension- Fahrwerk leicht,
egal ob der SuMo- Treiber ihr die Sporen gibt,
oder den Vortrieb mit Hilfe des radial verschraubten Brembo- Vierkolbensattels
und der verbauten 320er Scheibe heftig verringert.
Die Dreier Duke ist die Lady im Einzylindersegment der Österreicher.

Der Motor drückt aufgrund eines anderen Setups 65 PS und 68 Nm auf die Prüfstandrolle.
Die Sitzposition ist mehr auf Straßenfahrten ausgelegt.
Der Rahmen und die Verkleidungsteile sind identisch mit denen der 690 SM,
lediglich die Lampenmaske lässt deutlich die Duke erkennen.

Zwei übereinander liegende Halogenscheinwerfer
signalisieren, dass hier ein Fahrzeug unterwegs ist,
das sich in keine Fahrzeugkategorie
so richtig einordnen lässt.
Es ist ein Straßenbike
mit Supermoto- Eigenschaften
ohne Offroadtauglichkeit.

Der Schalldämpfer wurde stylisch,
bewusst wie bei einer Buell
unter dem Motor platziert,
womit der Schwerpunkt betont Street- mäßig tief
über dem Asphalt liegt und das Gefährt mehr
kopflastig das Vorderrad in den Boden stemmt.

Das Fahrwerk ist mit seinen 140 Millimeter kurzen
Federwegen 70 mm kürzer als das der SM
und gar halb so lang wie das der SMC.
Dementsprechend fällt die Abstimmung
der Elemente deutlich straffer aus.
Der auf Drehzahl ausgelegte Eintopf besitzt bei beiden die gleiche Charakteristik
wie sein Bruder aus der 690SM.
Aus dem Drehzahlkeller heraus ist er ein wenig zäh,
was aber ab 4000 Touren mit konstant ansteigender Power vehement entschuldigt wird,
da man bis jenseits der 8000 Umdrehungen nur noch Schub verspürt.
Um die SMC, wie auch die Duke in ihrem Terrain zu testen, befanden wir die Naturkartbahn
Stilfser Joch und Umgebung als passende Location.
Vom Reschenpass aus starteten wir.

Dann ging es übers Stilfser Joch nach Bormeo,
von dort über den Berninapass zum Ofenpass und
von da aus zurück den Umbrail hoch, das Stilfser Joch auf der Nord-Ost-Seite wieder runter
und zurück zum Reschensee- zirka 330 Kilometer.
Auch wenn das SMC- Sitzpolster nicht unbedingt zum Touren einläd,
hätten wir trotzdem die gleiche Strecke anders herum gleich noch einmal fahren können,
so viel Spaß bereitete uns die SMC.

Am Stilfser Joch, oberhalb der Baumgrenze,
hätten wir jederzeit in beide Richtungen unseren Weg wieder gefunden.
Da wir den Asphalt jeglicher 180- Grad- Kehre,
dank der Adler- Antihopping- Kupplung schwarz markiert haben.
Nach jeder Wendung, zwischen den Kurven auf den kurzen Graden,
wartete das Vorderrad sehnlichst darauf beim nächsten Bodenkontakt
die ca. 149Kilo der Competition beim Bremsmanöver zu dirigieren.
Spielerisch lässt sie sich um enge Ecken treiben.
Dabei glänzt das Single- Aggregat beim Herausbeschleunigen mit enormer Drehfreude,
die in seiner Laufruhe fast schon an einen Vierzylinder heranreicht.

Langgezogene Bögen durchläuft sie wie auf Schienen,
auch wenn sie in dieser Disziplin etwas kippelig wirkt.
Auf der Mittelpassage des Umbrail- Passes
spielt sie geradezu mit dem losen, schotterigen Untergrund.
Selbst in einem Geschwindigkeitsbereich jenseits 60 km/h- Grenze
lässt sich die Super- Comp einfach und mit fühlbarer Sicherheit bewegen.
Den Duketreiber hingegen lässt das alles kalt.
Die Sitzbank ist bequem genug für längere Ausflüge.

Mit ihr kann man jederzeit an der Schwester aus dem eigenen Haus dran bleiben,
auf den Geraden zwischen den Kehren schiebt sie nicht aufgrund ihrer Mehrleistung,
sonder wegen des ständigen Bodenkontaktes am Vorderrad an der SMC vorbei.
Und Striche macht sie genauso schön.
Abseits der befestigten Straße lässt man es allerdings nicht ganz so fliegen,
da der aufgewirbelte Schotter teilweise mit sehr lautem Getöse
unter den Underframe- Auspuff knallt.

Glücklicherweise war bei dieser Tour unsere Fotografin nicht dabei,
sonst hätten wir uns zu dritt gestritten, wer welches Moped fahren darf.

Unsere Fotografin durfte dann zum Fotoshooting ins Alpenvorland
bis zum Fotopoint und zurück damit fahren.

Die Kurven unserer Hausstrecke machen mit beiden richtig Laune,
Schräglagen bis die Pedalen kratzen und mit einem super Feedback.
Quer-, wie auch Längrillen stellen für diese KTM’s keinerlei Hindernisse dar.
Während bei der SMC der sonore, geile Ansaugsound ungedämpft, ohne jegliches Sprittfaß,
das die Klangorgie mäßigt die Ohren erreicht, folgt die Duke mit Understatement.

Die WP- Suspension- Fahrwerke bügeln alle Unebenheiten des Weges nieder,
wobei die Duke aufgrund des sehr niedrigen Schwerpunktes satter auf der Straße liegt.
Das Federbein mit Pro- Lever- Umlenkung ist in der Zugstufe einstellbar und in der Druckstufe
sogar in High- und Low- Speed unterteilt, das heißt schnell benötigte Dämpfung (high),
z.B. nach einem Sprung (mit der Duke nicht ratsam) und
langsame, sensibel ansprechende Dämpfung (low) für die normalen Fahrbahnunebenheiten.
Vorne dämpft eine 48er WP- Upsidedown voll einstellbar in Zug- Druck- Stufe.
Die Motorcharakteristik der SMC lässt sich mittels eines Stellrades in vier Positionen justieren.
Position eins ist der Softcharakter mit reduzierter Leistung für gute Fahrbarkeit,
zwei- Advanced für volle Power bei direktem Ansprechverhalten,
drei ist Standard mit ausgeglichenem Ansprechverhalten und
vier für schlechte Kraftstoffqualität.
Aufgrund dieser Einstellmöglichkeiten im Fahrwerk- wie auch Motorenbereich,
lässt sich für annähernd jeden ein vernünftiges, passendes Setup finden.
Die Duke besitzt drei Einstellungen.
Position eins ist wie bei der SMC dis Softstufe,
zwei die Performanceposition für höhere Leistung und
drei ist Standard.

Die SMC ist der Racer
aus der KTM Supermoto- Familie.
Sie ist die kompromissloseste der Abteilung SuMo.
Neben der SM690, dem Allroundbike,
ist sie diejenige,
die mit viel Entgegenkommen in Sachen
Alltagstauglichkeit am liebsten auf
der Rennstrecke oder
in ähnlichen Gefilden unterwegs ist.
Die SMC ist das Bike,
das sich Fahrer kaufen,
die kein Transportfahrzeug für die Fahrt zur
Kartbahn besitzen und somit mit ihrem Racer
direkt auf der Rennstrecke anreisen müssen.
(wollen)

Mit der 3er Duke
schafft KTM die Verbindung
zum Straßensegment
in der dritten Entwicklungsstufe
mehr denn je.
Mit ihrem eleganten Auftreten
ist sie die Diva auf dem Asphalt.
Wer bis jetzt immer meinte
er bräuchte hundert PS und mehr
um Spaß auf der Landstraße zu haben,
der sollte die Duke 3 Probe fahren
und neue Erfahrungen sammeln.
Vielleicht reichen demnächst 65 PS.
Die Drei KTM Schwestern
Duke 3, 690SMC und 690SM
haben seit 2008
das Straßen- Supermoto- Segment fest in der Hand und aus dem Grund ist
– Supermoto KTM !!!


Die Bekleidung unserer Testfahrer:
Held Lederkombi, Handschuh, Stiefel- www.held.de
ICON Motowear Super Duty Textil- Leder- Kombination, Helm- www.hjc-germany.de
Arlen Ness Lederkombi- www.held.de
Alpinestars Stiefel- www.alpinestars.com
UVEX Helme, Handschuh- www.uvex.de
HZ Brille- www.hz-area.com
Progrip Brille- www.mefo.de
Arai Helm-www.held.de
Hebo Brille- www.hebo.com