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Ergebnisse Supermotorennen 2010

 

 

 


Aufgrund der schlimmen Unwetterereignisse in und um

 

Großenhain, ist die Supermoto- Veranstaltung am 12.06.-13.06.

 

" ABGESAGT" .

 

Neuer Termin eventuell im September.


Wir wünschen allen Betroffenen alles erdenklich Gute.


 


 


15./16. Mai Harsewinkel (bei Bielefeld)

 

 


Volle Punktzahl für Zupin Husqvarna

 

Nachdem es Samstags immer wieder zu kleineren Schauern gekommen war,

 

erstrahlte der Himmel des ostwestfälischen Harsewinkel am Sonntag hellblau.

 

Über 160 Fahrer waren ins Emstalstadion gereist, um das 21. Internationale Supermoto

 

des MSC Harsewinkel mit Leben zu füllen. Harsewinkel ist ein Garant für spannende Rennen,

 

vor allem weil die etwa 1.300 Meter lange Bahn den Zuschauern vollen Überblick gewährt.

 

 

 

S1 DM - Harsewinkel


Das erste Rennen begann wie ein Feuerwerk. Markus Class katapultierte seine Suzuki am schnellsten nach vorne und sah sich ab dem Moment drei Runden lang dem extremen Druck von Hermunen ausgesetzt. Die beiden fuhren wild und setzten sich schnell von Hiemer und Künzel, die sich ihrerseits behackten, ab. Bei dieser Hatz blieb Class an den inneren Curbs des Linksknick nach Start-Ziel hängen und ging direkt vor Hermunen zu Boden. Der Finne wich Class aus um ihn nicht samt Motorrad zu überrollen und nahm selbst den Ausweg ins Grün. Während Class erst nach einiger Zeit wieder ins Renngeschehen zurückkehren konnte, war Hermunen schnell wieder auf dem Rückweg zur Bahn und reihte sich hinter Vorlicek als Vierter wieder ins Geschehen ein. Nun sah sich Hermunen genötigt noch einen Zahn zuzulegen und hatte Vorlicek schon in dieser Runde gepackt, um Hiemer und Künzel hinterher zu hetzen. Nur drei Runden später drängelte der Finne auch schon am Heck von Künzels Aprilia und das geladene Dreierpaket zog seine Bahnen. Hermunen versuchte es an allen denkbaren Überholpunkten, doch Künzel verteidigte Rang zwei jedes Mal. In Runde neun gab Hermunen seiner Husqvarna extrem viel Schwung vorm Absprung des Tables und landete eine halbe Motorradlänge vor Künzel. Auch wenn der den Finnen nicht kampflos ziehen ließ, riss sein Anschluss zum neuen Führungs-Duo langsam ab. Hiemer legte nun offensichtlich auch noch einen Zahn, doch Hermunen zeigte am Ende der Sandbahn kein Pardon und übernahm die Führung. Der zweifache Weltmeister wollte sich damit allerdings nicht abfinden und konterte wenig später im spitzen Eck vorm Offroad. Hermunen revanchierte sich seinerseits erneut entlang der Sandbahn und hielt im Verlauf der letzten fünf Runden auch die Führung. Jürgen Künzel war in der Zwischenzeit etwa zehn Sekunden zurückgefallen, hatte allerdings auf den viertplatzierten Vorlicek sechs Sekunden Polster. Markus Volz, der als Fünfter durchs Ziel kam, hatte ab Mitte des Rennens bloß noch entfernten Sichtkontakt zu Vorlicek, aber auch ausreichenden Abstand auf seinen Verfolger Julian Becher.

 

Lauf 1:

 

1. Mauno Hermunen (FIN/Husqvarna),

2. Bernd Hiemer (D/KTM),

3. Jürgen Künzel (D/Aprilia),

4. Petr Vorlicek (CZ/Suzuki),

5. Markus Volz (D/KTM)

 

 

 

Im zweiten S1-Rennen ließ sich Hermunen auf keinerlei Spielchen ein. Er gewann den Start und sah schleunigst zu, dass er sich absetzen kann. „Ich hatte freie Bahn und wollte mir einfach ein ordentliches Polster herausfahren. Nachdem mir das recht schnell gelungen war, nahm ich ein wenig Druck raus.“ Nach 17 Runden fuhr er schließlich als Sieger durchs Ziel. Sein Spielgefährte aus dem ersten Rennen hatte hingegen wieder richtig zu ackern. Hiemer kam als Dritter in die zweite Kurve, Class war vor ihm, doch Hiemer überbremste das Vorderrad und schmierte unsanft ab, wobei seine KTM das Hinterrad der vorausfahrenden Suzuki voll erwischte. Doch mit viel Geschick und wohl auch ein wenig Glück, blieb Class sitzen, stürzte dann allerdings in der zweiten Runde durch eigenes Verschulden. Nun wäre Künzel auf Position zwei, doch Petr Vorlicek führte den Rekordmeister an der Spitzkehre zum Offroad vor. Während der außen mit dem Angriff von Vorlicek rechnete, stach dieser innen rein und holte sich die zweite Position. Künzel ließ aber nicht locker und rächte sich mit Hartnäckigkeit. Mit einem beherzten Manöver nahm er Vorlicek den zweiten Platz an gleicher Stelle wieder ab und es blieb dabei. Markus Volz schaute dem heiteren Wechselspiel seiner Kollegen aus nächster Nähe zu und ohne viel Aufsehen zu erregen auf Rang vier über die Ziellinie. Hiemers Sturz aus Runde eins hatte etwas sehr Positives. Die Aufholjagd die der Weltmeister danach vollzog war atemberaubend. Runde um Runde machte er insgesamt 19 Plätze gut und stellte all seinen Kampfgeist unter Beweis. Nach Ende des Rennens, als die Spannung abgefallen war, beklagte sich der Weltmeister über Schmerzen in Hand und Schulter. Bei seinem Sturz in Runde eins hat er sich wohl an Hand und Schlüsselbein verletzt. Derzeit befindet er sich in ärztlicher Behandlung und hofft darauf beim kommenden DM Event dabei sein zu können.

 

Lauf 2:

 

1. Mauno Hermunen (FIN/Husqvarna),

2. Jürgen Künzel (D/Aprilia),

3. Petr Vorlicek (CZ/Suzuki),

4. Markus Volz (D/KTM),

5. Bernd Hiemer (D/KTM)

 

S1 Meisterschaftsstand nach 4 von 16 Rennen:

 

Mauno Hermunen (#131) / Husqvarna - 100 Punkte

Jürgen Künzel (#74) / Aprilia - 78 Punkte

Bernd Hiemer (#12) / KTM - 75 Punkte

Petr Vorlicek (#2) / Suzuki - 74 Punkte

Markus Volz (#3) / KTM - 67 Punkte

Markus Class (#111) / Suzuki - 63 Punkte

Julian Becher (#98) / Kawasaki - 54 Punkte

Harry Näpflin (#9) / Kawasaki - 46 Punkte

Asseri Kingelin (#11) / Honda - 45 Punkte

Marcel Götz (#54) / Kawasaki - 43 Punkte

 


 

S2 DM - Harsewinkel


Jochen Jasinski rückte erneut mit seiner 2008er Maschine an und sicherte sich vor

 

Dirk Spaniol und Nico Joannidis die Pole Position.

 

Tabellenführer Michi Herrmann startete von der vierten Startposition in die Rennen.

 

 

 

 

Beim Start zum ersten Rennen hatte Jasinski die Nase vorne, gefolgt von Spaniol und Michi Herrmann. Spaniol wehrte sich zwar nach Leibeskräften, doch Herrmann ging in der zweiten Runde auf der Sandbahn an Spaniol vorbei um sich an Jasinskis Fersen zu heften. Der hatte einige Meter Vorsprung herausfahren können, doch Herrmann schloss die Lücke binnen zweier Runden und ging auf Tuchfühlung. Es war offensichtlich, dass Herrmann schneller fahren konnte, zumindest auf der Sandbahn. Während der neunten von 17 Runden verschaffte sich Herrmann dann den nötigen Freiraum und überholte am Ende der Sandbahn. Jasinski konnte an Herrmann dran bleiben, aber nicht gefährden. Zum Überholvorgang meinte er nur: „Wenn hinter mir jemand ruft, dann ist das ein Signal, dass er gerade die Kontrolle verloren hat und ich lasse ihm Auslaufzone. Dass man so ein Überholmanöver erzwingt war mir neu. Aber ich mach Michi da jetzt keinen Vorwurf, ich ärgere mich über mich selbst und lerne hoffentlich daraus.“
Bei der Entscheidung um den dritten Podestplatz machte Spaniol unfreiwillig den Weg frei. Bei der Anfahrt zum Table schmiss er seine Suzuki zu Boden und bereitete somit dem aus der S1 in die S2 umgestiegenen Lukas Wolf den Weg zum Podest. Obendrein rauschte auch noch Nico Joannidis in den am Boden liegenden Spaniol hinein und die beiden gliederten sich auf Position sieben und acht wieder ein. Joannidis vorne weg, Spaniol dahinter gaben die beiden nun mächtig Gas und kämpften sich wieder nach vorne. Während dieser Odyssee mogelte sich Spaniol auch wieder an Joannidis vorbei, um am Ende den vierten Platz zu ergattern. Joannidis hat ein wenig Arbeit damit, an Michi Wagner vorbei zu kommen, schaffte es aber letzten Endes und belegte Rang fünf.

 

Lauf 1:

 

1. Michael Herrmann (D/Husqvarna),

2. Jochen Jasinski (D/Husaberg),

3. Lukas Wolf (D/Aprilia)

4. Dirk Spaniol(D/Suzuki),

5. Nico Joannidis (D/Husaberg)

 

 

 

Den Start zum zweiten Rennen der S2 entschied Dirk Spaniol für sich.

Dahinter folgten Jochen Jasinski, Nico Joannidis und Michi Herrmann.

Schon in der ersten Runde ging Jasinski an Spaniol vorbei und setzte sich zügig ab. Herrmann hatte seinerseits Joannidis hinter sich gelassen und stand nun wie schon im ersten Lauf bei Spaniol an. Nachdem er den Saarländer bezwungen hatte, fuhr er zügig auf Jasinski auf und zog in Runde 12 an dessen Husaberg vorbei. Mit etwas Abstand zu den beiden fighteten Spaniol und Wolf um Rang drei in diesem Rennen. Im Verlauf der 13ten Runde ging Herrmann unvermittelt der Motor aus, wodurch Jasinski, Spaniol und Wolf den Zupin Piloten passieren konnte. Jasinski war nun wieder an der Spitze, doch kaum hatte er die Runde vollendet, schmierte er bei voller Geschwindigkeit von der Bahn ab und überschlug sich mehrfach. Kurz hinter ihm folgte ein überrundeter Fahrer, dem das gleiche passierte. Spaniol und Wolf reagierten auf die Gefahr, wählten eine andere Linie und kamen unversehrt an der Ölspur eines ausgeschiedenen Fahrers vorbei. Herrmann ahnte überhaupt nicht was vor ihm los war, machte selbst gerade mächtig Druck und stürzte in dieser Runde 13 auf höhe der Boxengasse. Als Herrmann wieder auf war, hatte auch Jasinski seine Husaberg wieder startklar gemacht und die beiden fuhren auf gleicher Höhe den Posten drei an, der den beiden mittels roter Flagge den Rennabbruch signalisierte.
Die Rennleitung hatte nach den beiden High-Speed Stürzen auf Start-Ziel, zur Sicherheit aller, die Entscheidung zum Rennabbruch gefällt. Aus dieser Entscheidung resultiert allerdings, dass die Wertung anhand der Zwölften Runde vollzogen werden musste.

 

Lauf 2:

 

1. Michael Herrmann (D/Husqvarna),

2. Jochen Jasinski (D/Husaberg),

3. Dirk Spaniol(D/Suzuki)

4. Lukas Wolf (D/Aprilia),

5. Nico Joannidis (D/Husaberg)

 

S2 Meisterschaftsstand nach 4 von 16 Rennen:

 

Michael Herrmann (#5) / Husqvarna - 97 Punkte

Dirk Spaniol (#17) / Suzuki - 80 Punkte

Jochen Jasinski (13) / Husaberg - 69 Punkte

Nico Joannidis (#116) / Husaberg - 68 Punkte

Michael Wagner (#3) / Honda - 59 Punkte

Joachim Bauer (#70) / Husaberg - 50 Punkte

Andreas Mikkelsen (#24) / Husqvarna - 41 Punkte

Fabian Riedl (#30) / Suzuki - 41 Punkte

Jan Deitenbach (#44) / Suzuki - 39 Punkte

Morten Hagemann (#34) / Husqvarna - 39 Punkte

 

 

 

 

Text und Bilder:

 

Christian Queens

Pressekoordinator der SupermotoDM

www.supermoto.de

 


 

 

 

24./25. April Stendal (bei Magdeburg)

 

 

Hermunen und Herrmann gewinnen den Auftakt

 

Bei strahlendem Sonnenschein fand dieses Wochenende

 

der Saisonauftakt der Supermoto DM in Stendal in der Altmark statt.

 

Der MSV Dolle übernahm traditionsgemäß die erste Veranstaltung der Saison und

 

das treue Stendaler Publikum wurde mit spannenden Rennen belohnt.

 

Neben den Wertungsläufen der Supermoto DM war auch das geschlossene Fahrerfeld

 

beider Pokalklassen, des Ü40-Cups und der Nachwuchs mit am Start (Klasse S3).

 

Um heimischen Piloten Gelegenheit zu bieten mit den Großen des Sports unterwegs zu sein,

 

präsentierte der Veranstalter zudem eine voll belegte Amateurklasse.

 

 

 

S1 DM - Stendal


Der Finne Mauno Hermunen beherrschte das Geschehen der S1 offenbar nach Belieben.

Seine Leistung des Samstages krönte er mit einer 0,7 Sekunden schnelleren Rundenzeit

als der zweifache Weltmeister Bernd Hiemer sie zu fahren vermochte.

Jürgen Künzel belegte den dritten Platz in der Startaufstellung, immerhin drei Zehntel schneller als der amtierende Meister Petr Vorlicek.

 

 

Bild ( 131 Hermunen; 12 Hiemer; 74 Künzel)

 

Dass er ein verdammt guter Starter ist, bewies Hermunen schon gleich beim ersten Lauf.

Gefolgt von Künzel nahm er die Spitze ein, doch schon bald machte sich Hiemer daran Künzel das Heck zu zeigen und Hermunen einzufangen.

Beim Versuch an den Finnen heran zu kommen erwischte Hiemer in voller Schräglage eine Bitumen Fuge der Rollbahn von Stendal und ging unsanft zu Boden. Er steckte danach aber nicht auf, überholte einige Nutznießer seines Sturzes und wurde zum Schluss Sechster.

Nun war Künzel wieder auf Rang zwei, doch dem Vizemeister unterlief ein Fehler.

„Ich hab mir den Motor ausgebremst und bin froh, dass ich doch noch Schadensbegrenzung machen konnte.“

Künzel schaffte es noch Julian Becher einzufangen, welcher später noch Hiemers Aufholjagd zum Opfer fiel, und belegte Rang fünf. Während Markus Volz auf dem vierten Rang wenig Feindkontakt hatte - acht Sekunden Abstand nach vorne und fünf Sekunden Polster nach hinten - ging es zwischen Petr Vorlicek und Markus Class im Gerangel um den zweiten Platz ein wenig heftiger zu. Class scheuchte den Meister vor sich her und nutzte in der letzten Runde kaltschnäuzig einen Fehler des Tschechen, der somit Dritter wurde.

 

Lauf 1:

1. Mauno Hermunen (FIN/Husqvarna),

2. Markus Class (D/Suzuki),

3. Petr Vorlicek (CZ/Suzuki),

4. Markus Volz (D/KTM),

5. Jürgen Künzel (D/Aprilia)

 

 

Bild ( 5 Hermann)

 

Im abschließenden Wettkampf des Tages war es erneut Mauno Hermunen, der Start und Rennen gewann. Er konnte unbehelligt das Weite suchen und weitere 25 Meister-schaftspunkte sammeln. Hiemer, der sich ab der ersten Runde von Künzel bedroht fühlen musste, hatte sich noch nicht vollends auf sein Material in der DM eingeschossen.

„Wir haben unsere Tests vorwiegend mit den vorgeschriebenen Reifen der WM gefahren und die Umstellung auf den wesentlich besseren Michelin war doch nicht so einfach. Beim nächsten Rennen in Harsewinkel werde ich das Potential sicher voll ausnutzen können.“

Künzel machte Hiemer etwa das halbe Rennen lang Druck, bis der Abstand dann aufriss und Vorlicek mit Class im Gefolge aufrückte. Das Trio aus Künzel, Vorlicek und Class drehte spektakuläre Runden und war schließlich die Hauptattraktion des Rennens. Die drei überquerten die Ziellinie innerhalb einer halben Sekunde, wobei Class es tatsächlich wieder in der letzten Runde schaffte an Vorlicek vorbei zu ziehen und Platz drei zu ernten. Eine grandiose Leistung für den 19 Jahre jungen Wormser.
Mauno Hermunen meinte nach seinem Doppelsieg zum Saisonauftakt:

„Die S1 macht richtig viel Spaß und die Konkurrenz ist hart. Aber ich werde mein bestes geben um immer einen Weg zu finden ein bisschen schneller zu sein als die anderen.“

 

 

Lauf 2:

1. Mauno Hermunen (FIN/Husqvarna),

2. Bernd Hiemer (D/KTM),

3. Jürgen Künzel (D/Aprilia)

4. Markus Class (D/Suzuki),

5. Petr Vorlicek (CZ/Suzuki)

 

S1 Meisterschaftsstand nach 2 von 16 Rennen:

  1. Mauno Hermunen (#131) / Husqvarna - 50 Punkte
  2. Markus Class (#111) / Suzuki - 40 Punkte
  3. Bernd Hiemer (#12) / KTM - 37 Punkte
  4. Jürgen Künzel (#74) / Aprilia - 36 Punkte
  5. Petr Vorlicek (#2) / Husqvarna - 36 Punkte
  6. Markus Volz (#3) / KTM - 33 Punkte
  7. Jean-Marc Gaillard (#4) / Honda - 26 Punkte
  8. Dirk Spaniol (#17) / Suzuki - 26 Punkte
  9. Julian Becher (#98) / Kawasaki - 26 Punkte
  10. Harry Näpflin (#9) / Kawasaki - 22 Punkte

 

Bild (13 Jasinski)

 

S2 DM - Stendal
Jochen Jasinski hatte sich mit fast einer halben Sekunde Vorsprung die Pole Position sichern können, gefolgt von Michi Herrmann, dem Schweden Frederik Eriksson und Dirk Spaniol.

 

Beim Start ins erste Rennen setzte der amtierende S2 Meister die Pole auch problemlos um, musste sich allerdings schon nach wenigen Metern von Herrmann überholen lassen. Dieser versuchte danach Boden gut zu machen, doch Jasinski ließ nicht locker und lauerte auf seine Möglichkeit zu überholen. Wenige Runden vor Schluss war es auch soweit. Herrmann musste am Ende der Gegengeraden zurückstecken, als Jasinski ihm eine Motorradlänge voraus war. Danach war Jasinski in der Lage den Abstand zwischen sich und Herrmann stetig wachsen zu lassen.
Nachdem Spaniol sich auf Start-Ziel an Eriksson vorbei gebremst hatte, fuhr der DSR-Teamchef seinen eigenen Stiefel und konnte sich einstweilen vom Schweden absetzen. Der wurde aber von seinen Verfolgern so stark unter Druck gesetzt, dass er die Flucht nach vorne suchte und Spaniol wieder näher kam. Doch auch das nutze ihm nichts, da Nico Joannidis (D/Husaberg) lange genug Maß genommen hatte und Eriksson den vierten Platz abnahm.

 

Lauf 1:

1. Jochen Jasinski (D/Husaberg),

2. Michael Herrmann (D/Husqvarna),

3. Dirk Spaniol(D/Suzuki),

4. Nico Joannidis (D/Husaberg),

5. Frederik Eriksson (S/Honda)

 

 

Bild (111 Class)

 

Im zweiten Lauf war es wieder Jasinski, der zu Beginn das Rennen anführte. Während Eriksson weniger Fingerspitzengefühl zeigte und nach Frühstart mit einer Stop-and-Go Strafe belegt wurde. Jasinski hatte Herrmann im Nacken und der Thüringer schnappte sich den Meister am großen Table des Stendaler Offroad. Jasinski hingegen wurde zusehends langsamer und verließ eine Runde später die Strecke wegen eines gebrochenen Hinterrades. Herrmann bekam von alle dem nur wenig mit, spulte von da an unbehelligt seine Runden ab und siegte mit fast 10 Sekunden Abstand zu Spaniol. Der war beim Start gut weg gekommen, bekam den zweiten Platz aber bei weitem nicht geschenkt. Sein ehemaliger Zögling Stefan Freyermuth machte ihm Runde um Runde die Hölle heiß und die beiden begeisterten die Zuschauer mit spannenden und vor allem fairen Kampfszenen. Auf Platz vier kam Nico Joannidis ins Ziel, der seinerseits gesunde 10 Sekunden Abstand zu seinem Verfolger-Trio, bestehend aus Michi Wagner, Jan Deitenbach und Ruurd van Roozendaal herausfahren konnte.

 

Lauf 2:

1. Michael Herrmann (D/Husqvarna),

2. Dirk Spaniol(D/Suzuki),

3. Stefan Freyermuth (D/Husqvarna),

4. Nico Joannidis (D/Husaberg),

5. Michael Wagner (D/Honda)

 

S2 Meisterschaftsstand nach 2 von 16 Rennen:

  1. Michael Herrmann (#5) / Husqvarna - 47 Punkte
  2. Dirk Spaniol (#17) / Suzuki - 42 Punkte
  3. Nico Joannidis (#116) / Husaberg - 36 Punkte
  4. Stefan Freyermuth (#252) / Husqvarna - 34 Punkte
  5. Michael Wagner (#3) / Honda - 31 Punkte
  6. Frederik Eriksson (#14) / Honda - 28 Punkte
  7. Joachim Bauer (#70) / Husaberg - 26 Punkte
  8. Jochen Jasinski (13) / Husaberg - 25 Punkte
  9. Toni Krettek (#51) / Suzuki - 21 Punkte
  10. René Tänzer (#94) / Husqvarna - 21 Punkte

 

 

Text und Bilder:

 

Christian Queens

Pressekoordinator der SupermotoDM

www.supermoto.de

 

 



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